2020

Die Corona Zeit

Es ist wieder Dienstag, 20:00Uhr, ich frag - wo bleibt die Musik nur?
Die letzten Wochen waren nicht sehr schön, da ich nicht in die Prob konnt gehen.
Mir fehlt das Holz, das Blech, der gute Ton – dass mit Corona geht nun viel zu lange schon.
Wenn ich zu depressiv dann werd – zieh ich mir rein das letzte, tolle Weihnachtskonzert.
Es ist nur ein kleiner Trost, dass geb ich zu – lieber bin ich, bei euch auf du und du.
Ich hoffe euch geht es ein wenig ebenso – darüber wär ich richtig froh.
Kraft wünsch ich euch in dieser schweren Zeit – und hoff, dass ihr alle bald wieder in der Musikstunde seid.
Mundschutz, Abstandsregeln und noch mehr – machen das Üben richtig schwer.
Ich wieß nicht was da noch alles ist – ich sage nur, was ein blöder Mist.
Nur zwei die könnten Üben – dass sind die Drums und der Bass da drüben.
Sie könnten Mundschutz tragen, Abstand halten – also, alles beim Alten.
Auch das Instrumentenputzen wird eher schwer – es sei denn, Rolf fährt mit den Hamburgern hin und her.
So ein Lieferservice wäre schön - so könnt‘s Dienstags auch ohne Probe geh’n.
Na ja, ihr wisst ja wie ich‘s mein – auch in dieser Zeit, a bisserl Spaß muss sein.
„Ohne Proben nach oben“ oder wie man in den neuen Bundesländern sagt: „Ohne Üben nach drüben“, soll unser Anspruch nicht sein – denn bestimmt kommt schon bald der nächste Auftritt rein.
Es ist nun 21:08Uhr, ich komm zum End – denn jetzt ist Pause wie ihr das kennt.
Bleibt gesund, vergesst das Üben nicht – so zu euch der Stöckchenschwinger spricht.
Noch viele Grüße an alle die uns kennen – schon heute auf den nächsten Auftritt des Musikvereins brennen.
Nun ist wirklich Schluss, sonst wird’s zu teuer – bis bald in Weisel, im neu renovierten, alten Gemäuer.

 



Christoph

 

 

Ein Grusswort von zuhause von unserm Dirigenten Christoph Polltrum.



Überraschung in der Adventszeit

An einem Samstag im Dezember machten sich 3 aktive Musikerinnen auf, auf eine Reise quer durch die Wetterau. Im Gepäck hatten sie eine kleine Überraschung für alle aktiven Musiker und Musikerinnen.

Carina Meyer, Mareike Hartmann und Susanne Jung besuchten unseren Dirigenten Christoph Poltrum in Florstadt, Sebastian Dein in Altenhaßlau (Linsengericht) und alle anderen Aktiven im Umkreis von Butzbach. 

Im Gepäck hatten sie selbst gebastelte Geschenke (siehe Bild).

In jedem persönlichen Geschenk befand sich ein selbstgeschriebenes Weihnachtsgedicht von Susanne, gestaltet von Mareike und eine eigens entworfene Alltagsmaske.

Mit dem Spruch auf der Maske "Music makes everything better" gemeinsam mit dem Gedicht wurde eine klare Botschaft übermittelt:

 

Natürlich fanden alle Besuche unter besonderen Vorsichts- und Hygienemaßnahmen statt.

Die drei Mitglieder des Vorstands übergaben allen das Geschenk mit notwendigem Abstand.

Alle Aktiven, die zuhause waren, freuten sich riesig über den Überrauschungsbesuch und die Geschenke.

 

Es war eine gelunge, hoffungsvolle und freudige Überraschung in dieser schwierigen Zeit.

 

Vielen Dank an Carina, Mareike und Susanne.

 

Fröhliche Weihnachten!

...weitere Bilder gibt es in unserer Galerie.


"Osterflashmob" war ein voller Erfolg

Pünktlich um 10:15 Uhr nach dem Festgottesdienst im ZDF, standen im ganzen Dorf die Musiker an Fenstern und auf Terassen bereit, um gemeinsam aus der Distanz das Lied Christ ist erstanden anzustimmen. 

Es gab einige Rückmeldungen, dass die Klänge weit durchs Dorf hörbar waren. 

Die Musiker des Musikvereins und auch andere Musiker aus Nieder-Weisel haben sich somit dem sogenannten Osterflashmob angeschlossen. Wie auch im Festgottesdienst im ZDF erwähnt, fand dieses gemeinsame Spiel aus der Distanz in vielen Gemeinden in ganz Deutschland statt.

 

Der Musikverein Nieder-Weisel wünscht allen Freunden und Bekannten Frohe Ostern und viel Gesundheit!


Osterflashmob mit Unterstützung des Musikvereins

Anlässlich der aktuellen Situation hat die Kirchengemeinde eine Osteraktion hervorgerufen.

Am Ostersonntag wird nach dem ZDF Fernsehgottesdienst (Ende 10:15Uhr) gemeinsam der

Osterchoral "Christ ist erstanden" angestimmt.

Mitglieder des Musikverein Nieder Weisel werden dies musikalisch unterstützen. 

Natürlich sind nicht nur die Musiker des Musikverein Nieder Weisel dazu aufgerufen. Alle Musikbegeisterten können diese Aktion unterstützen, um gemeinsam das Osterfest aus der momentanen notwendigen Distanz zu feiern. 

 

Damit jeder Mitspielen bzw. Mitsingen kann, haben wir von der evangelischen Kirchengemeinde Nieder-Weisel die Noten inkl. Liedtext zur Verfügung gestellt bekommen um diese zu verteilen. 

Tonlagen und ein gemeinsamer Einsatz ist schwierig zu organisieren. Deshalb spielt jeder in seiner Tonlage und nach eigenem Ermessen.

 

Ein Bild des Liedtextes finden Sie unter dem Artikel. Außerdem steht eine PDF Datei zum Download und Ausdrucken bereit. 

Der Musikverein Nieder-Weisel ist gespannt auf die Resonanz und freut sich in dieser schwierigen Zeit mit Musik begeistern zu können. 


Winterwanderung 2020 zum Mellerhannese-Schoppekaffee

Am 18.01.2020 trafen sich die aktiven Mitglieder und Freunde des Musikvereins zur alljährlichen Winterwanderung.

Dieses Jahr ging es nach Trais-Münzenberg. Nach einer 2 1/2 stündigen Wanderung und einem kurzen Halt an der Münzenburg, kamen die Wanderer durstig und hungrig im "Mellerhannese-Schoppekaffee" an.

Nach einem überaus leckerem Mittagessen mit Hessendöner, Handkäs' mit Musik etc. wurde kurzerhand das Wirtshaus umgebaut und die Instrumente ausgepackt. 

Anders wie sonst, präsentierte der Musikverein in diesem Jahr keine Konzertstücke, sondern spielte passend zur bevorstehenden Faschingssaison viele Schunkellieder zum Mitsingen und Mitschunkeln. Natürlich durfte auch der ein oder andere Marsch zum Mitklatschen nicht fehlen.

Nach dem einstündigen Ständchen, wurde das Mobiliar der Gaststätte wieder hergestellt und die Musiker und Freunde des Musikvereins saßen noch einige Zeit zusammen.

Ein großer Dank geht an das Theken- und Küchenteam vom Mellerhannese-Schoppekaffee.

Das Essen war fabelhaft und die Getränkeversorgung vielfältig und schnell.

 

 

Und wer weiß: Vielleicht trifft man sich bei einem Platzkonzert im Rahmen eines Frühschoppen wieder.

 



Rolf Matthäus als heimlicher Held geehrt:

Vor Weihnachten ehrte die Volksbank Mittelhessen die diesjährigen Heimlichen Helden der Region. Zur feierlichen Preisverleihung begrüßte Volksbankvorstand Dr. Lars Witteck rund 200 Gäste im Gießener Forum Volksbank. Der Förderwettbewerb Heimliche Helden wurde bereits zum neunten Mal ausgerufen. Mehr als 100 Vereine und gemeinnützige Einrichtungen aus Mittelhessen haben sich mit einem Heimlichen Helden aus ihren Reihen um eine Förderung beworben.

Heimliche Helden sind jene Menschen, die sich in ihrer freien Zeit aufopferungsvoll für andere einsetzen, sich sozial engagieren oder ihren Verein in besonderem Maße unterstützen – und zwar ohne viel Aufhebens darum zu machen, einzig aus dem Bedürfnis heraus, ihren Mitmenschen zu helfen. Herausragender, individueller Einsatz soll im Rahmen der feierlichen Preisverleihung besonders gewürdigt werden. Die Volksbank Mittelhessen unterstützt das ehrenamtliche Engagement der Aktiven in diesem Jahr mit insgesamt 40.000 Euro.

Aus den zahlreichen Bewerbungen hat die Jury zehn besonders herausragende Beispiele sportlichen oder sozialen Engagements ausgewählt. Die Sieger des Wettbewerbs und ihre persönlichen Geschichten wurden live auf Bühne vorgestellt. Neben einer Ehrenurkunde erhielt jeder Heimliche Held ein persönliches Geschenk. Zudem erhält jeder Verein, dessen Held ausgezeichnet wurde, eine Spende.

Aus Butzbach wurde Rolf Matthäus vom Musikverein Nieder-Weisel e.V. aus folgenden Gründen geehrt:

Als selbständiger Schreiner bleibt ihm eigentlich wenig Zeit. So sieht man oft sonntags im Proberaum Licht, wenn Rolf Matthäus die Noten sortiert, kopiert, stempelt etc. Außerdem ist er das „Mädchen für alles“ und ist besonders für die Umsetzung außergewöhnlicher Wünsche des Dirigenten oder Vorstands sehr gefragt: Es werden Fächer für die Notenmappen benötigt - Rolf Matthäus baut es! -  Es wird eine Riesen-Magnetwand als schwarzes Brett benötigt - Rolf Matthäus baut es! - Es soll am Ende des Konzerts schneien – Rolf Matthäus macht das schon!